Es ist mir wichtig, das gleich am Anfang klar zu sagen:
Auch Coaches sind Menschen in Entwicklung. Niemand von uns steht über den eigenen Prozessen – und niemand sollte so tun, als sei er davon ausgenommen.
In meiner Arbeit halte ich Räume für Menschen, die mutig genug sind, sich selbst zu begegnen. Um solche Räume professionell zu halten, brauche ich eine Haltung, die mich trägt:
Ich muss meine eigenen Themen kennen, damit ich sie nicht in anderen suche.
Wenn ich meine inneren Bewegungen ignoriere, besteht die Gefahr, Antworten im Leben meiner Klient*innen zu finden, die eigentlich zu mir gehören. Das wäre unprofessionell und unfair – ihnen gegenüber und mir selbst gegenüber.
Deshalb ist es für mich selbstverständlich auch an und mit mir weiter zu arbeiten: im Schreiben, im Atmen, im Reflektieren, im Loslassen.
Dieser Text ist genau das – eine Momentaufnahme.
Keine Selbstoffenbarung, sondern ein Einblick in das, was sich in mir bewegt und warum sich dadurch mein äußeres Leben verändert.
In Zukunft möchte ich dich noch etwas mehr auf meine eigene bunte Reise mitnehmen.
Nicht, um meine Prozesse auszubreiten, sondern um zu zeigen, was innere Arbeit im echten Leben bedeuten kann – und um dir die Möglichkeit zu geben, dich in manchen Erfahrungen wiederzufinden.
Eine Momentaufnahme meiner Entwicklung
Er beschreibt, wo ich gerade stehe, was sich löst, was sich öffnet – und welche Richtung sich leise zeigt.
Er erinnert mich daran, dass Entwicklung kein Projektplan ist, sondern eine Bewegung. Dass ich vieles losgelassen habe und längst unterwegs bin in ein Leben, das freier, ehrlicher und stimmiger wird.
Innere Arbeit, die Entscheidungen verändert
Die letzten Jahre waren geprägt von innerer Arbeit – tief, ehrlich, mit einer wachsenden Neugier darauf, wer ich bin, wenn ich all die Rollen ausziehe, die mich lange definiert haben.
Ich bin kein anderer Mensch geworden.
Aber ich traue mich mehr, meinem Weg wirklich zu folgen, statt nur über ihn zu sprechen.
Ich bin autonomer geworden. Weniger abhängig von äußeren Erwartungen.
Ich nehme mich ernster. Meine Körperhaltung hat sich verändert. Ich spreche häufiger aus, was stimmt – und was nicht.
Das ist Freiheit, nicht laut, aber spürbar.
Und gleichzeitig lerne ich gerade erst, dem Leben zu vertrauen.
Loszulassen, ohne zu wissen, wo ich lande.
Auch ich habe Verspannungen die mich täglich daran erinnern, wie sehr Kontrolle auch eine Schutzstrategie ist.
Verantwortung abgeben – und Verantwortung übernehmen
Bis vor Kurzem war ich in der Geschäftsführung eines Sozialunternehmens tätig. Eine Rolle, die viel Struktur gab – und gleichzeitig viel Raum in mir einnahm.
Die Entscheidung, diese Stelle zu verlassen, ist nicht aus dem Ärmel gefallen.
Sie ist aus meiner inneren Bewegung heraus entstanden. Aus der klaren Frage:
„Passt das noch zu dem Leben, das ich wirklich leben will?“
Als ich ehrlich war, war die Antwort deutlich:
Es passt nicht mehr.
Es trägt mich, aber es trägt mich nicht weiter.
Erst, als ich die Rolle abgegeben habe, wurde mir bewusst, wie viel Freiheit dadurch in mir entstand.
Ich konnte wieder hören, wohin ich eigentlich möchte – nicht theoretisch, sondern ganz real.
Manchmal beginnt Freiheit genau dort, wo alte Rollen enden.
Eine Richtung, die sich leise zeigt
In den letzten Wochen habe ich für mich aufgeschrieben, wie ich mir mein Leben in einem Jahr wünsche. Nicht als starres Ziel, sondern als Intention, als Haltung:
-
morgendliche Ruhe statt Funktionieren
-
Orte, an denen mein Nervensystem ausgeglichen ist
-
Arbeit, die beweglich bleibt
-
Coaching und Breathwork, klar und tief – online und vor Ort
-
körpertherapeutische Weiterbildung als Fundament
-
weniger Schwere, mehr Vertrauen
-
Beziehungen, die ehrlicher werden
Ich habe festgestellt: Eigentlich bin ich schon unterwegs.
Vieles hat begonnen, Form zu bekommen.
Was das für meine Arbeit bedeutet
Meine Methoden bleiben: Gespräch, Atem, Körperintelligenz.
Meine Haltung bleibt: präsent, ruhig, klar, ohne esoterischen Anstrich.
Aber der Rahmen verändert sich.
Ich arbeite zunehmend online, weil es mir ermöglicht, das zu leben, was ich lehre: Präsenz, Freiheit, Bewegung. Die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihnen den Raum zu geben, den sie sich wünschen.
Ich möchte dort arbeiten, wo ich selbst gut atme – ob am Rhein, irgendwo im Süden oder unterwegs.
Das ist kein Lifestyle.
Es ist eine professionelle Entscheidung.
Menschen zu begleiten gelingt mir am besten, wenn mein eigenes System reguliert ist.
Zwischen alten und neuen Räumen
Auch meine Beziehungen sortieren sich.
Einige Verbindungen bleiben, andere lösen sich, manche finden neue Formen.
Ich übe Augenhöhe, Klarheit und Grenzen.
Ich möchte niemanden klein machen und mich nicht klein machen lassen.
Ich bin noch mittendrin.
Aber ich gehe bewusster.
Nicht aus Angst heraus – sondern aus Wahl.
Wasser, Atem, Bewegung – keine Flucht, sondern Haltung
In den letzten Monaten spielen die Elemente eine besondere Rolle in meinem Leben: Luft, Erde, Feuer und Wasser. Verbindungen, die mich zurück ins Wesentliche holen.
Ich möchte mehr davon in mein Leben holen.
Nicht als Esoterik, sondern als Praxis – Atmung, Bewegung, Feuer und das Meer – Elemente, die eine Besondere Verbindung zu meinem Bewusstsein schaffen.
Reisen bedeutet für mich: Mich dort hinzustellen, wo ich gut atmen kann.
Meine Arbeit als Einladung
Vielleicht ist das der wichtigste Satz dieses Textes:
Meine Arbeit ist kein Versprechen und keine Optimierungsstrategie.
Sie ist eine Einladung, sich selbst im eigenen Werden zu begleiten – Liebevoll mit Mut und Neugier.
Das gilt für die Menschen, die mit mir arbeiten.
Und genauso für mich selbst.
Ich weiß nicht genau, wie mein Leben Ende 2026 aussehen wird.
Aber ich weiß, dass ich auf dem Weg dorthin bin, wo Freiheit und Klarheit sich nicht mehr ausschließen. Und ich freue mich auf den Weg.
Vielleicht erkennst du beim Lesen etwas davon in dir.
Dann ist dieser Text auch für dich:
Keine Anleitung.
Keine Antwort.
Nur die Erinnerung, dass dein Weg dich kennt –
auch wenn du ihn noch nicht ganz sehen kannst.
Unverbindlich. Persönlich. Klar.
INFOTERMIN
Lass uns sprechen.
Du möchtest nach deiner Breathwork Erfahrung weiter gehen? Oder hast ein Angebot entdeckt, das dich anspricht – und willst wissen, ob es wirklich zu dir passt?
Im kostenfreien Infotermin (via Zoom oder WhatsApp Video) schauen wir gemeinsam, was du brauchst und wie ich dich begleiten kann.
Buche einfach deinen Termin über den Kalender.
